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Wir Über Uns

 

 

 

Wir sind - wie man oben sieht - die Tischtennis-Abteilung des BSC. Uns gibt es zwar noch nicht so lange wie unseren Hauptverein, den Berliner Sport-Club, aber immerhin doch schon einige Jahrzehnte – nichts Genaues weiß man nicht. Der BSC jedenfalls ist 1895 gegründet worden, also anno 2009 bereits 114 Jahre alt; mit diesem Namen allerdings erst 109 Jahre.

 

Nun, in all den Jahren ist auch viel in der Tischtennis-Abteilung passiert, immer wieder ging es hoch und runter mit den Leistungen und mit den Stimmungen, für Berliner Spitzenplätze hat es allerdings nur selten gereicht.

 

So war einst eine Jungen-Mannschaft Berliner Meister, und unsere Damenmannschaft spielte seinerzeit in der Landesliga. Das war, als wir noch in der Pfalzburger Straße trainierten und spielten und als die unvergessene Rosi Nitsche mit Olaf Beck den Laden auf Vordermann brachte und bei der Stange hielt. Damals wurde die Abteilung auch schon mal mit dem Senatspokal für beste Jugendarbeit ausgezeichnet – Rosis Verdienst.

 

Mit dem Rauswurf aus der angestammten Halle um 1990 durch das Bezirksamt und dem Umzug in die jetzige Kranzer Straße begann eine neue Zeit. Die Umstellung war schwierig, die Eingewöhnung ging zäh vonstatten. Dass im neuen Einzugsbereich der ebenso traditionelle BSV mit seiner Tischtennis-Abteilung ansässig war und ist, hat unsere Situation mit Sicherheit nicht begünstigt.

 

Inzwischen sind wir mit fünf Mannschaften im Bereich des Berliner Tischtennis-Verbandes vertreten: A-Schüler I und II, Herren I und II, Senioren. Für die größte Betriebsamkeit sorgt Sandra Krüger, denn am Nachmittag ist die Halle zum bersten mit Kindern gefüllt. Unser Stiefkind sind aber eindeutig die Damen, die sich nicht nur allgemein rar machen, sondern bei denen es zu einer Mannschaft zurzeit schon gar nicht reicht. Ein halbaktueller Versuch wurde 2006/2007 unternommen, der allerdings ziemlich kläglich scheiterte. Sehr schade!

 

Unsere Mitgliederzahlen leiden also unter einer gewissen, wohl auch allgemeinen Sportmüdigkeit, die allenthalben zu spüren ist und sicher mit den vielfältigen Abwechselungsmöglichkeiten dieser Zeit zu erklären ist. Das ist nicht nur für uns bedauerlich, sondern eben auch für die Gesellschaft. Die daraus resultierenden Defizite sind inzwischen hinlänglich bekannt.

 

Nun richten wir unser Augenmerk auf die Zukunft, die – wie immer – in den Sternen steht. Also Blick nach oben. In einem Sportverein kommt es natürlich darauf an, dass die Mitglieder sich der Gemeinschaft verbunden fühlen und sie auch in deren Sinne fördern. Das ist zwar nicht jedermanns Sache, aber die anderen sollten das ihre beitragen - wodurch auch immer.

 

So wollen wir es angehen und gut gelingen lassen: Viel Glück uns allen!

 

Thomas Fischer

31.03.2008

 

 

 

 

Rosi Nitsche und Detlef in Gross-Lindow,

beide munter wie eh und jeh.

 

Und hier ist noch ein Auszug aus der Website des BSC zur Historie des Hauptvereins:

 

1895
Gründung des Amateur-Sport-Clubs von 1895 und des von Carl Diem gegründeten Sport-Club Berlin von 1896. Beide Vereine sowie der Marcomannia schließen sich zum "Sport-Club von 1895/1896" zusammen.

1905
Carl Diem ändert den Namen 1905 in Berliner Sport-Club.
Der Club versteht sich im Wortsinne als Berliner Sport-Club, der über die Einzelsportarten hinaus für Sport in allen Sportarten offen ist. Kern dieses Clubs ist die Leichtathletik. Carl Diem wird Vorsitzender des neuen Vereins.
Gründung der Hockey-Abteilung im BSC

1908
1. Staffellauf Potsdam-Berlin

1913
Gründung der Amerika-Abteilung des BSC, die auf 200 Mitglieder limitiert wurde. Der Club weist auch eine Ring- und Boxabteilung und eine Offiziersabteilung auf und zählt 1914 mehr als 2000 Mitglieder.

1923
Aufnahme der Fußballabteilung Hertha 92 (heute Hertha BSC)

1925
Der BSC erhält die Sportanlage an der AVUS, die Hockeyabteilung übernimmt die Sportplätze an der Cicerostraße.
Im BSC entwickelt sich eine Handballabteilung
Gründung des Sportärzte-Ausschusses im BSC, geleitet von Dr. Hans Eicke. Hieraus entwickelt sich später der vom BSCer Dr. Werner Ruhemann gegründete Deutsche Sportärzte-Bund.

1930

Trennung von Hertha BSC, nachdem Hertha BSC Deutscher Fußballmeister wurde.

1934
Aufnahme einer Rugby-Abteilung in den BSC

1945
Nachdem die Vereine im Nachkriegsberlin von den Alliierten aufgelöst wurden, sammeln sich die alten BSCer in der Sportgruppe Eichkamp neu.

1952
Der Hubertus-Sportplatz wird sportliche Heimat des BSC.

1989
Die Hockeyabteilung erhält das "Grüne Band" für hervorragende Talentförderung im Hockey.

1990
Fertigstellung des Clubhauses

1995
Der BSC wird Förderverein des LSB-Programms "Fit für Freizeit"

2001
Das Modellprojekt "Modernisierung von Vereinen und Verbänden" wird initiiert.

2002
Der BSC wird frauen- und kinderfreundlichster Verein in ganz Berlin.

2003
Der BSC wird familienfreundlichster Verein in ganz Berlin.

2006
Auszeichnung für die beste Jugendarbeit.